Zu Weihnachten notleidenden Menschen Hoffnung schenken

Jedes Jahr werden weit über 800 Roma aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben, darunter zahlreiche hilflose Kinder. Dort warten auf sie häufig Obdachlosigkeit, Diskriminierung und ein kaum vorstellbares Massenelend. Insbesondere die Kinder leiden unter diesen Zuständen, oft sind sie von Unterernährung betroffen. Es gibt auch Fälle, bei denen Kinder im Winter erfrieren. Die meisten Bewohner




Bericht aus dem Landesvorstand

In unserer letzten Beratung des Landesvorstandes hat uns Falk Neubert über die Arbeit des MDR-Rundfunkrates informiert. Wir entsenden als Partei alle vier Jahre einen Vertreter in dieses Gremium. Beim jetzt ständigen Tagesordnungspunkt „Vorbereitung der Bundestagswahl“ haben wir beschlossen, wie wir in Sachsen das Bundestagswahlprogramm diskutieren wollen. Es wird vor-Ort-Angebote zur Debatte geben, aber auch thematische




Wohnen in Sachsen muss bezahlbar bleiben

von Caren Lay Beim sozialen Wohnungsbau herrscht in Sachsen seit Jahren Stillstand. Der unschöne Trend der Vorjahre setzte sich fort. Wie eine schriftliche Frage von mir an die Bundesregierung zu Tage förderte, wurde auch 2015 im Freistaat keine einzige Sozialwohnung gefördert. Das sächsische Innenministerium behauptete, dass es zwischen 2000 und 2015 schlicht „keine Notwendigkeit“ gab,




Egal ob Mailand oder Madrid – Hauptsache Palermo

von Franziska Fehst + Daniel Peisker Vom 28. bis 30.10. fand unser Zweites Landesjugendplenum in diesem Jahr statt. Diesmal ging es über drei Tage! Es wurde viel diskutiert, gewählt, verabschiedet, begrüßt und natürlich auch gefeiert 😉 Zunächst zum etwas Traurigen: Unsere Jugendkoordinatorin Marie Wendland hat sich vor einiger Zeit dafür entschieden, den Job ab 2017




Merkwürdige Nachrufe auf Manfred Krug

von Ralf Richter Im Deutschlandradio Kultur erklärte ein junger Moderator, womit Manfred Krug seinen großen Durchbruch als Schauspieler in der DDR gehabt habe: mit dem Film „Spur der Steine“. Der MDR bezeichnet „Spur der Steine“ als bedeutendsten Manfred-Krug-Film in der DDR. Was? „Spur der Steine“ kannte man in der DDR praktisch nicht. Der Film lief




Interkulturelles Fest auf dem Zwickauer Hauptmarkt

Am 1. Oktober wurde der Hauptmarkt zum bunten Festgelände. Westsächsische Hochschule, Lutherkirchgemeinde, Vereine, Parteien und Organisationen warteten mit einem bunten Angebot auf und boten Gelegenheit zum Informieren und Kennenlernen. Es gab internationale Köstlichkeiten, zum Beispiel aus den Heimatländern der Zugezogenen. Für jeden war etwas dabei. So konnten die OrganisatorInnen um das Büro der Ausländerbeauftragten der




Rosa Luxemburg als Philosophin

von Wulf Skaun Volker Caysa will das theoretische Gebäude der linken Denkerin systematisch diskutieren Der Leipziger Philosoph Volker Caysa gilt als einer der derzeit kühnsten und produktivsten Vor- und Querdenker der demokratischen Linken. Mag sein, dass seine Affinität für Rosa Luxemburg in ihrer analogen, für ihn vorbildhaften Wesensverwandtschaft begründet liegt. So zielt seine wissenschaftliche Beschäftigung




Kostenlos-Buch-Aktion zum 75. Jahrestag der Blockade Leningrads

von Ralf Richter Anlässlich des 75. Jahrestages der Blockade Leningrads erinnert das Deutsch-Russische Kulturinstitut Dresden mit einer Kostenlos-Buchaktion an das Ereignis. Ziel ist es, eines der größten Kriegsverbrechen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen: „871 Tage“ heißt das Gedenkbuch von Ninel Koribskaja. Vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 – also 871 Tage




Weil sein muss, was nicht sein darf

von Peter Porsch Literarisch Gebildete mögen erkannt haben, dass ich mich mit diesem Titel an Christian Morgenstern anlehne. Das ist nicht falsch. Die meisten kennen wohl sein Gedicht „Die unmögliche Tatsache“. Morgenstern berichtet vom Missgeschick seines Helden Palmström, der von einem „Kraftfahrwagen“ überfahren wurde. Nachdem er nach der Ursache grübelt, kommt er zur Erkenntnis, dass




Vor 175 Jahren geboren – Minna Cauer

von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 1. November 1841 als drittältestes von vier Kindern in einem Pfarrhaus in Freyenstein, gehörte Minna Cauer zu den äußersten Linken der bürgerlichen Frauenbewegung, die, wie die sozialistische Frauenzeitschrift „Die Gleichheit“ zu ihrem 71. Geburtstag schrieb, „ihr wertvolle Anregungen, manche kräftige Impulse verdankte”. Sie war frühzeitig verheiratet; 1865 verstarben